War Childhood Museum
Stadt: Sarajevo
Das War Childhood Museum (bosnisch: *Muzej ratnog djetinjstva*) ist ein Erinnerungsmuseum in Sarajevo, das die individuellen Erlebnisse von Kindern während der Belagerung der Stadt (1992–1995) dokumentiert. Es befindet sich im Stadtzentrum von Sarajevo (GPS: 43.8628, 18.4275) und wurde im Jahr 2017 eröffnet. Das Museum zählt zu den bedeutendsten Gedenkstätten des Bosnienkriegs in Bosnien und Herzegowina.
**Geschichte und Entstehung**
Das Museumskonzept geht auf den bosnischen Autor und Aktivisten Jasminko Musić zurück, der 2013 im Rahmen eines Buchprojekts persönliche Erinnerungen von Kriegskindern sammelte. Aus diesem Buchprojekt entstand das gleichnamige Museum. Seit seiner Eröffnung 2017 hat das Museum internationale Anerkennung erhalten: 2018 wurde es mit dem Museum Prize des Europarats ausgezeichnet, einer der renommiertesten Museumsauszeichnungen Europas.
**Sammlung und Konzept**
Die Ausstellung umfasst eine Sammlung von über 5.000 Objekten — darunter Spielzeug, Briefe, Tagebücher, Kleidungsstücke und Alltagsgegenstände. Jedes Exponat ist mit der persönlichen Geschichte seines ehemaligen Besitzers verknüpft: kurze Textbeiträge, in der Regel einige Sätze bis wenige Absätze lang, schildern die individuelle Kriegsrealität der damaligen Kinder aus der Ich-Perspektive. Die Ausstellung verzichtet bewusst auf übergeordnete historische Narrative und stellt stattdessen das subjektive Erleben in den Mittelpunkt. Das Museum hat seit seiner Eröffnung auch Wanderausstellungen in mehreren europäischen Städten gezeigt.
**Bedeutung und Einordnung**
Das War Childhood Museum ergänzt das Gedenkstättenangebot Sarajevos, zu dem unter anderem die Galerija 11/07/95 (Srebrenica-Dokumentation) und der Tunnel der Hoffnung gehören. Es richtet sich an ein breites Publikum und wird von Bildungseinrichtungen sowie Gedenkstättenpädagogen als didaktisches Instrument genutzt. Der Eintritt beträgt 6 EUR (Stand 2026, vor Reise prüfen). Das Museum ist fußläufig aus dem Stadtzentrum erreichbar.
**Geschichte und Entstehung**
Das Museumskonzept geht auf den bosnischen Autor und Aktivisten Jasminko Musić zurück, der 2013 im Rahmen eines Buchprojekts persönliche Erinnerungen von Kriegskindern sammelte. Aus diesem Buchprojekt entstand das gleichnamige Museum. Seit seiner Eröffnung 2017 hat das Museum internationale Anerkennung erhalten: 2018 wurde es mit dem Museum Prize des Europarats ausgezeichnet, einer der renommiertesten Museumsauszeichnungen Europas.
**Sammlung und Konzept**
Die Ausstellung umfasst eine Sammlung von über 5.000 Objekten — darunter Spielzeug, Briefe, Tagebücher, Kleidungsstücke und Alltagsgegenstände. Jedes Exponat ist mit der persönlichen Geschichte seines ehemaligen Besitzers verknüpft: kurze Textbeiträge, in der Regel einige Sätze bis wenige Absätze lang, schildern die individuelle Kriegsrealität der damaligen Kinder aus der Ich-Perspektive. Die Ausstellung verzichtet bewusst auf übergeordnete historische Narrative und stellt stattdessen das subjektive Erleben in den Mittelpunkt. Das Museum hat seit seiner Eröffnung auch Wanderausstellungen in mehreren europäischen Städten gezeigt.
**Bedeutung und Einordnung**
Das War Childhood Museum ergänzt das Gedenkstättenangebot Sarajevos, zu dem unter anderem die Galerija 11/07/95 (Srebrenica-Dokumentation) und der Tunnel der Hoffnung gehören. Es richtet sich an ein breites Publikum und wird von Bildungseinrichtungen sowie Gedenkstättenpädagogen als didaktisches Instrument genutzt. Der Eintritt beträgt 6 EUR (Stand 2026, vor Reise prüfen). Das Museum ist fußläufig aus dem Stadtzentrum erreichbar.