Sultan Selim Moschee Stolac
Stadt: Stolac
Die Sultan-Selim-Moschee (bosnisch: *Džamija sultana Selima*, auch *Carska džamija* – Kaisermoschee) befindet sich im Zentrum der Kleinstadt Stolac im Bregava-Tal der südlichen Herzegowina (GPS: 43.0833, 17.9572). Das Bauwerk gilt als eine der ältesten erhaltenen Moscheen in der Herzegowina.
## Geschichte
Die Moschee wurde 1519 unter dem osmanischen Sultan Selim I. (reg. 1512–1520) gestiftet und trägt dessen Namen. Als Stiftungsbau eines regierenden Sultans erhielt sie den Beinamen „Kaisermoschee". Das Gebäude stand damit zu Beginn der osmanischen Konsolidierung in der Herzegowina und dokumentiert die frühe Islamisierung der Region. Während des Bosnienkrieges wurde die Moschee 1993 zerstört. Nach Kriegsende begann ein mehrdekadiger Wiederaufbauprozess, der 2017 mit der offiziellen Wiedereröffnung abgeschlossen wurde.
## Architektur und Beschaffenheit
Die Moschee entspricht dem klassischen osmanischen Sakralbautyp der frühen Periode: ein kubischer Gebetssaal mit einer zentralen Kuppel, ergänzt durch ein schlankes Minarett. Die Fassaden sind aus hellem Steinmauerwerk gefügt, das für die Herzegowina typisch ist. Das Innere folgt der für Stiftungsmoscheen dieser Epoche charakteristischen Schlichtheit – ein einheitlicher, von der Kuppel überspannter Gebetsraum ohne Mittelschiff-Gliederung. Der Wiederaufbau orientierte sich an historischen Befunden und Dokumenten, um den ursprünglichen Charakter des Bauwerks zu rekonstruieren.
## Bedeutung und Kontext
Die Sultan-Selim-Moschee ist Teil des reichhaltigen osmanischen Erbes von Stolac, zu dem auch das Begovina-Komplex (18. Jh.), die Podgrad-Moschee sowie die Inat-Ćuprija-Brücke (17. Jh.) zählen. Die Stadt Stolac insgesamt gilt als konzentriertes Beispiel vorosmanischer und osmanischer Siedlungskontinuität in der Herzegowina. Der Eintritt in die Moschee ist kostenfrei; bei Besichtigungen gelten die üblichen Verhaltensregeln für islamische Sakralbauten (bedeckte Schultern und Beine, Schuhe ausziehen).
## Geschichte
Die Moschee wurde 1519 unter dem osmanischen Sultan Selim I. (reg. 1512–1520) gestiftet und trägt dessen Namen. Als Stiftungsbau eines regierenden Sultans erhielt sie den Beinamen „Kaisermoschee". Das Gebäude stand damit zu Beginn der osmanischen Konsolidierung in der Herzegowina und dokumentiert die frühe Islamisierung der Region. Während des Bosnienkrieges wurde die Moschee 1993 zerstört. Nach Kriegsende begann ein mehrdekadiger Wiederaufbauprozess, der 2017 mit der offiziellen Wiedereröffnung abgeschlossen wurde.
## Architektur und Beschaffenheit
Die Moschee entspricht dem klassischen osmanischen Sakralbautyp der frühen Periode: ein kubischer Gebetssaal mit einer zentralen Kuppel, ergänzt durch ein schlankes Minarett. Die Fassaden sind aus hellem Steinmauerwerk gefügt, das für die Herzegowina typisch ist. Das Innere folgt der für Stiftungsmoscheen dieser Epoche charakteristischen Schlichtheit – ein einheitlicher, von der Kuppel überspannter Gebetsraum ohne Mittelschiff-Gliederung. Der Wiederaufbau orientierte sich an historischen Befunden und Dokumenten, um den ursprünglichen Charakter des Bauwerks zu rekonstruieren.
## Bedeutung und Kontext
Die Sultan-Selim-Moschee ist Teil des reichhaltigen osmanischen Erbes von Stolac, zu dem auch das Begovina-Komplex (18. Jh.), die Podgrad-Moschee sowie die Inat-Ćuprija-Brücke (17. Jh.) zählen. Die Stadt Stolac insgesamt gilt als konzentriertes Beispiel vorosmanischer und osmanischer Siedlungskontinuität in der Herzegowina. Der Eintritt in die Moschee ist kostenfrei; bei Besichtigungen gelten die üblichen Verhaltensregeln für islamische Sakralbauten (bedeckte Schultern und Beine, Schuhe ausziehen).