Špik
Der Špik prägt mit seiner kantigen Silhouette die östliche Ansicht des Triglav-Massivs. Mit 2473 Metern Höhe zählt der Berg zu den markantesten Gipfeln der Julischen Alpen und verdankt seinen Namen seiner charakteristischen, pyramidalen Form, die aus vielen Blickwinkeln der Oberkrain unmittelbar erkannt wird. Die Besteigung erfolgt üblicherweise von der Triglavska Koča-Hütte aus, wobei Alpinisten eine anspruchsvolle Gratwanderung mit vereinzelten Kletterstellen erwarten müssen. Die Kalksteinformation ermöglicht an zahlreichen Stellen Ausblicke ins Tal von Kranjska Gora sowie auf das benachbarte Triglav-Massiv. Die Route verläuft über dem Korenski-Rücken und ist in der Hochsaison zwischen Juni und September begehbar, wobei Steinschlag und wechselnde Bedingungen zu berücksichtigen sind. Für geübte Bergwanderer bietet der Špik einen technisch weniger anspruchsvollen Zugang als der Triglav selbst, erfordert aber Schwindelfreiheit und sichere Fußtritte. Der charakteristische Gipfelaufbau aus Kalkstein bietet bei klarem Wetter Panoramablicke bis in die Karawanken. Die beste Besteigungszeit ist der Spätsommer, wenn Schneefelder verschwunden sind und die Wege trocken liegen.