Šehidi-Friedhof (Märtyrer)
Stadt: Sarajevo
Der Šehidi-Friedhof (bosnisch: *Šehidsko mezarje*, dt. „Märtyrer-Friedhof") liegt im Stadtteil Vratnik oberhalb des Sarajevoer Stadtzentrums und dient als zentrale Begräbnisstätte für Soldaten und Zivilisten, die während der Belagerung Sarajevos zwischen 1992 und 1995 ums Leben kamen. Er zählt zu den bedeutendsten Gedenkorten des Bosnienkriegs in der Hauptstadt.
Der Friedhof wurde im Zuge der Belagerung Sarajevos angelegt, die mit rund 44 Monaten als eine der längsten Belagerungen einer Hauptstadt im modernen Kriegsgeschehen gilt. Während dieser Zeit starben schätzungsweise rund 13.000 Menschen in der Stadt, darunter viele Zivilisten. Der Šehidi-Friedhof nahm einen erheblichen Teil der muslimisch-bosnischen Kriegsopfer auf. Auch nach Kriegsende wurden hier weitere Gefallene beigesetzt. Bekanntestes Grab ist das des ersten Präsidenten der Republik Bosnien und Herzegowina, **Alija Izetbegović** (1925–2003), der nach seinem Tod gemäß eigenem Wunsch hier beigesetzt wurde.
Das Gelände umfasst über 1.500 Gräber und präsentiert sich als weißer Wald gleichförmiger Stelen aus hellem Stein. Die Grabsteine sind nach islamischer Tradition ausgerichtet und tragen Namen, Geburts- und Sterbedaten der Verstorbenen. Viele der Daten auf den Stelen konzentrieren sich auf die Jahre 1992 bis 1995, was die zeitliche Dichte der Kriegsverluste dokumentiert. Das Grab Alija Izetbegovićs ist mit einer größeren Gedenkplatte versehen und wird regelmäßig von Besuchern aufgesucht.
Der Friedhof liegt im Stadtteil Vratnik auf einem nach Süden geneigten Hang mit Blick über Teile der Stadt. Er ist als öffentlicher Gedenkort zugänglich und dient der Trauergemeinde, Nachkommen der Gefallenen sowie Besuchern, die sich mit der jüngeren Geschichte Bosniens beschäftigen. Das Gelände wird von der Islamischen Gemeinschaft Bosniens gepflegt. Ein formaler Schutzstatus als Nationaldenkmal besteht nach aktuellem Recherchestand (Stand 2026) — vor Besuch empfiehlt sich eine Prüfung des aktuellen Status.
Der Friedhof wurde im Zuge der Belagerung Sarajevos angelegt, die mit rund 44 Monaten als eine der längsten Belagerungen einer Hauptstadt im modernen Kriegsgeschehen gilt. Während dieser Zeit starben schätzungsweise rund 13.000 Menschen in der Stadt, darunter viele Zivilisten. Der Šehidi-Friedhof nahm einen erheblichen Teil der muslimisch-bosnischen Kriegsopfer auf. Auch nach Kriegsende wurden hier weitere Gefallene beigesetzt. Bekanntestes Grab ist das des ersten Präsidenten der Republik Bosnien und Herzegowina, **Alija Izetbegović** (1925–2003), der nach seinem Tod gemäß eigenem Wunsch hier beigesetzt wurde.
Das Gelände umfasst über 1.500 Gräber und präsentiert sich als weißer Wald gleichförmiger Stelen aus hellem Stein. Die Grabsteine sind nach islamischer Tradition ausgerichtet und tragen Namen, Geburts- und Sterbedaten der Verstorbenen. Viele der Daten auf den Stelen konzentrieren sich auf die Jahre 1992 bis 1995, was die zeitliche Dichte der Kriegsverluste dokumentiert. Das Grab Alija Izetbegovićs ist mit einer größeren Gedenkplatte versehen und wird regelmäßig von Besuchern aufgesucht.
Der Friedhof liegt im Stadtteil Vratnik auf einem nach Süden geneigten Hang mit Blick über Teile der Stadt. Er ist als öffentlicher Gedenkort zugänglich und dient der Trauergemeinde, Nachkommen der Gefallenen sowie Besuchern, die sich mit der jüngeren Geschichte Bosniens beschäftigen. Das Gelände wird von der Islamischen Gemeinschaft Bosniens gepflegt. Ein formaler Schutzstatus als Nationaldenkmal besteht nach aktuellem Recherchestand (Stand 2026) — vor Besuch empfiehlt sich eine Prüfung des aktuellen Status.