Ramsko Jezero (Rama-See)
Stadt: Prozor/Rama
Das Ramsko Jezero (Rama-See) ist ein Stausee im Kanton Herzegowina-Neretva, unmittelbar bei der Stadt Prozor/Rama gelegen. Mit einer Fläche von rund 15 km², einer Länge von etwa 8 km und einer maximalen Tiefe von 95 m gehört er zu den größeren Stauseen Bosnien-Herzegowinas. Die geografischen Koordinaten liegen bei 43.7639° N / 17.6394° O.
Der See entstand durch Aufstau des Flusses Rama im Zuge eines Wasserkraftprojekts. Die unregelmäßige Uferlinie ist auf das stark gegliederte Karstrelief der umliegenden Dinarischen Alpen zurückzuführen: Zahlreiche Landzungen und Halbinseln prägen die charakteristische Form des Gewässers. Im See befinden sich vier kleinere Inseln — Luke, Skarina, Drin und Humac.
Überregional bekannt ist die Halbinsel Šćit, auf der das Franziskanerkloster Rama-Šćit steht. Das Kloster hat eine wechselvolle Geschichte: Es wurde im Mittelalter gegründet, mehrfach zerstört und an verschiedenen Standorten neu errichtet. Der heutige Bau auf der Halbinsel entstand nach der Flutung des ursprünglichen Klostergeländes durch den Stausee und stellt damit ein markantes Beispiel für eine durch wasserbauliche Maßnahmen erzwungene Verlagerung eines sakralen Ensembles dar.
Der Rama-See wird im Sommer als Badeziel und für Wassersport genutzt. Kajak und Camping sind verbreitete Aktivitäten; gastronomische Versorgung ist in Seenähe vorhanden (u. a. Konoba Gaj auf der Halbinsel Šćit, ca. 400 m vom Kloster entfernt, sowie das Restaurant Ramsko Jezero an der Straße R418). Im Hochsommer ist mit erhöhtem Besucheraufkommen zu rechnen; Vor- und Nachsaison bieten ruhigere Verhältnisse.
Der Stausee ist über die Regionalstraße R418 erreichbar. Die Fahrzeit ab Mostar beträgt unter normalen Bedingungen etwa eine Stunde. Ein kostenpflichtiger Eintritt wird nicht erhoben (Stand 2026, vor Reise prüfen).
Der See entstand durch Aufstau des Flusses Rama im Zuge eines Wasserkraftprojekts. Die unregelmäßige Uferlinie ist auf das stark gegliederte Karstrelief der umliegenden Dinarischen Alpen zurückzuführen: Zahlreiche Landzungen und Halbinseln prägen die charakteristische Form des Gewässers. Im See befinden sich vier kleinere Inseln — Luke, Skarina, Drin und Humac.
Überregional bekannt ist die Halbinsel Šćit, auf der das Franziskanerkloster Rama-Šćit steht. Das Kloster hat eine wechselvolle Geschichte: Es wurde im Mittelalter gegründet, mehrfach zerstört und an verschiedenen Standorten neu errichtet. Der heutige Bau auf der Halbinsel entstand nach der Flutung des ursprünglichen Klostergeländes durch den Stausee und stellt damit ein markantes Beispiel für eine durch wasserbauliche Maßnahmen erzwungene Verlagerung eines sakralen Ensembles dar.
Der Rama-See wird im Sommer als Badeziel und für Wassersport genutzt. Kajak und Camping sind verbreitete Aktivitäten; gastronomische Versorgung ist in Seenähe vorhanden (u. a. Konoba Gaj auf der Halbinsel Šćit, ca. 400 m vom Kloster entfernt, sowie das Restaurant Ramsko Jezero an der Straße R418). Im Hochsommer ist mit erhöhtem Besucheraufkommen zu rechnen; Vor- und Nachsaison bieten ruhigere Verhältnisse.
Der Stausee ist über die Regionalstraße R418 erreichbar. Die Fahrzeit ab Mostar beträgt unter normalen Bedingungen etwa eine Stunde. Ein kostenpflichtiger Eintritt wird nicht erhoben (Stand 2026, vor Reise prüfen).