Pekel
Die Pekel-Schlucht liegt im Südosten Sloweniens nahe der kroatischen Grenze und zählt zu den weniger bekannten geologischen Formationen des Landes. Der Bach Pekel hat über Jahrmillionen ein beeindruckendes Erosionstal in das Kalksteingebirge geschnitten, das heute vorwiegend von Wanderern und Naturforschern aufgesucht wird. Die Schlucht zeichnet sich durch steile, teilweise überhängende Felswände aus, zwischen denen der Bach in einer Reihe von Kaskaden fließt. Die Vegetation reicht von artenreichen Mischwäldern an den Hängen bis zu spezialisierten Pflanzengesellschaften an den feuchten Schluchtenwänden. Im Frühjahr führt der Bach Pekel erhebliche Wassermassen, was die Dynamik dieses Naturraumes unterstreicht. Die Erreichbarkeit erfolgt über lokale Wanderwege, die von den umliegenden Dörfern ausgehen. Die Region ist relativ abgelegen und wird daher deutlich weniger frequentiert als die populären Schluchten Sloweniens wie Vintgar oder Tolmin. Für Besucher bietet die Pekel-Schlucht damit Gelegenheit, die geologische Vielfalt der slowenischen Alpenrandzone ohne größere Menschenmengen zu erkunden. Festes Schuhwerk ist essentiell.