Kathedrale der Geburt der Theotokos
Stadt: Sarajevo
Die Kathedrale der Geburt der Theotokos (bosnisch: *Saborni hram Rođenja Presvete Bogorodice*) ist die größte serbisch-orthodoxe Kirche Sarajevos und gilt als eine der bedeutendsten orthodoxen Kathedralen auf dem Balkan. Sie befindet sich im Zentrum Sarajevos am Trg Oslobođenja und wurde 1872 geweiht. Nach verbreiteten Angaben zählt sie zu den zwei größten orthodoxen Kirchenbauten der Balkanhalbinsel.
Der Entwurf stammt vom serbischen Architekten Andreja Damjanov, der im 19. Jahrhundert zahlreiche orthodoxe Sakralbauten in Serbien, Nordmazedonien und Bosnien realisierte. Die Planung und Errichtung fiel in die späte osmanische Periode Bosniens, unmittelbar vor der österreichisch-ungarischen Okkupation von 1878. Die Kathedrale entstand als Zentrum der orthodoxen Gemeinde in einer Stadt, die zu dieser Zeit bereits Moscheen, eine katholische Kirche und eine Synagoge beherbergte.
Das Bauwerk ist dem klassizistischen Stil zuzuordnen und weist fünf Kuppeln auf, von denen eine als Hauptkuppel über dem Vierungsbereich dominiert. Die Fassade zeigt charakteristische Elemente des serbisch-byzantinischen Kirchenbaus des 19. Jahrhunderts: rundbogige Fenster, ein symmetrisches Westportal und gegliederte Wandflächen. Das Innere ist mit Fresken und einer vergoldeten Ikonostase ausgestattet. Die Kathedrale dient als Bischofssitz der Eparchie Dabar-Bosnien.
Im städtischen Kontext steht die orthodoxe Kathedrale in einer für Sarajevo typischen religiösen Topografie: In enger räumlicher Nachbarschaft befinden sich die katholische Herz-Jesu-Kathedrale (1889), historische Moscheen der Baščaršija sowie die Aschkenasische Synagoge (1902). Die Kathedrale ist ganzjährig zugänglich und wird aktiv als Gottesdienstort genutzt. Der Eintritt ist kostenfrei; beim Besuch während liturgischer Zeiten ist auf den laufenden Gottesdienst Rücksicht zu nehmen.
Der Entwurf stammt vom serbischen Architekten Andreja Damjanov, der im 19. Jahrhundert zahlreiche orthodoxe Sakralbauten in Serbien, Nordmazedonien und Bosnien realisierte. Die Planung und Errichtung fiel in die späte osmanische Periode Bosniens, unmittelbar vor der österreichisch-ungarischen Okkupation von 1878. Die Kathedrale entstand als Zentrum der orthodoxen Gemeinde in einer Stadt, die zu dieser Zeit bereits Moscheen, eine katholische Kirche und eine Synagoge beherbergte.
Das Bauwerk ist dem klassizistischen Stil zuzuordnen und weist fünf Kuppeln auf, von denen eine als Hauptkuppel über dem Vierungsbereich dominiert. Die Fassade zeigt charakteristische Elemente des serbisch-byzantinischen Kirchenbaus des 19. Jahrhunderts: rundbogige Fenster, ein symmetrisches Westportal und gegliederte Wandflächen. Das Innere ist mit Fresken und einer vergoldeten Ikonostase ausgestattet. Die Kathedrale dient als Bischofssitz der Eparchie Dabar-Bosnien.
Im städtischen Kontext steht die orthodoxe Kathedrale in einer für Sarajevo typischen religiösen Topografie: In enger räumlicher Nachbarschaft befinden sich die katholische Herz-Jesu-Kathedrale (1889), historische Moscheen der Baščaršija sowie die Aschkenasische Synagoge (1902). Die Kathedrale ist ganzjährig zugänglich und wird aktiv als Gottesdienstort genutzt. Der Eintritt ist kostenfrei; beim Besuch während liturgischer Zeiten ist auf den laufenden Gottesdienst Rücksicht zu nehmen.