Olympiabobbahn Trebević
Stadt: Sarajevo
Die Olympiabobbahn Trebević ist eine 1984 für die Olympischen Winterspiele in Sarajevo erbaute Bob- und Rodelbahn am Hang des Berges Trebević, unmittelbar südlich des Stadtzentrums von Sarajevo. Die Anlage erstreckt sich über eine Länge von 1.300 Metern durch den bewaldeten Berghang und zählt heute zu den bekanntesten verlassenen Sportstätten Europas.
Die Bahn wurde im Zuge der Ausrichtung der XIV. Olympischen Winterspiele (8.–19. Februar 1984) errichtet und diente damals als Austragungsort der Bob- und Rodelwettbewerbe. Nach dem Ende der Spiele wurde sie zunächst weiter genutzt, bevor der Bosnienkrieg (1992–1995) den Betrieb endgültig beendete. Während des Krieges nutzten serbische Kräfte die exponierte Hanglage des Trebević strategisch; die Betonbahn selbst wurde beschädigt und blieb danach dauerhaft außer Betrieb.
Seit dem Ende des Krieges verfällt die Betonkonstruktion fortlaufend: Teile der Seitenwände sind eingebrochen, Vegetation durchbricht den Belag, und das charakteristische Kurvenprofil der Bahn ist teils stark verwittert. Ab den 2000er Jahren entwickelte sich die Anlage zu einer bedeutenden Freiluftgalerie für Straßenkunst. Zahlreiche lokale und internationale Künstler haben die Beton-Röhren und -Kurven mit großflächigen Murals versehen, sodass die Bobbahn heute eine weithin bekannte Street-Art-Destination ist, die regelmäßig in internationalen Medien und Reisepublikationen erwähnt wird.
Das Gelände ist öffentlich zugänglich und ohne Eintritt zu besuchen. Der Zugang erfolgt entweder über die Gondelbahn Trebević, die vom Stadtviertel Bistrik auf den Berghang führt, oder per Fahrzeug über die Bergstraße. Die GPS-Koordinaten der Bahn liegen bei 43.8328° N, 18.4422° O. Die umliegende Waldlandschaft des Trebević (1.629 m) gehört zum Naturpark Trebević, der das Stadtgebiet Sarajevos im Süden begrenzt. Ein Besuch am Nachmittag ermöglicht günstige Lichtverhältnisse für die Dokumentation der Wandmalereien.
Die Bahn wurde im Zuge der Ausrichtung der XIV. Olympischen Winterspiele (8.–19. Februar 1984) errichtet und diente damals als Austragungsort der Bob- und Rodelwettbewerbe. Nach dem Ende der Spiele wurde sie zunächst weiter genutzt, bevor der Bosnienkrieg (1992–1995) den Betrieb endgültig beendete. Während des Krieges nutzten serbische Kräfte die exponierte Hanglage des Trebević strategisch; die Betonbahn selbst wurde beschädigt und blieb danach dauerhaft außer Betrieb.
Seit dem Ende des Krieges verfällt die Betonkonstruktion fortlaufend: Teile der Seitenwände sind eingebrochen, Vegetation durchbricht den Belag, und das charakteristische Kurvenprofil der Bahn ist teils stark verwittert. Ab den 2000er Jahren entwickelte sich die Anlage zu einer bedeutenden Freiluftgalerie für Straßenkunst. Zahlreiche lokale und internationale Künstler haben die Beton-Röhren und -Kurven mit großflächigen Murals versehen, sodass die Bobbahn heute eine weithin bekannte Street-Art-Destination ist, die regelmäßig in internationalen Medien und Reisepublikationen erwähnt wird.
Das Gelände ist öffentlich zugänglich und ohne Eintritt zu besuchen. Der Zugang erfolgt entweder über die Gondelbahn Trebević, die vom Stadtviertel Bistrik auf den Berghang führt, oder per Fahrzeug über die Bergstraße. Die GPS-Koordinaten der Bahn liegen bei 43.8328° N, 18.4422° O. Die umliegende Waldlandschaft des Trebević (1.629 m) gehört zum Naturpark Trebević, der das Stadtgebiet Sarajevos im Süden begrenzt. Ein Besuch am Nachmittag ermöglicht günstige Lichtverhältnisse für die Dokumentation der Wandmalereien.