Museum der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und des Völkermords
Stadt: Sarajevo
Das **Museum der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und des Völkermords** ist eine Gedenkstätte und Dokumentationseinrichtung in Sarajevo, der Hauptstadt Bosnien-Herzegowinas. Es befindet sich im Stadtzentrum in unmittelbarer Nähe der Altstadt Baščaršija und widmet sich der historischen Aufarbeitung des Bosnienkrieges (1992–1995) sowie des Genozids, der in diesem Zeitraum begangen wurde.
Das Museum wurde 2016 eröffnet und versteht sich als zivilgesellschaftliche Einrichtung zur Dokumentation von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die während des Konflikts in Bosnien-Herzegowina stattfanden. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf der fast vierjährigen Belagerung Sarajevos (1992–1996) — einer der längsten Belagerungen einer Hauptstadt im modernen Kriegsgeschehen — sowie auf dem Völkermord von Srebrenica vom Juli 1995, bei dem nach Schätzungen und Gerichtsurteilen des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) mehr als 8.000 bosniakische Männer und Jungen getötet wurden.
Die Dauerausstellung präsentiert Fotografien, schriftliche Dokumente, persönliche Gegenstände von Überlebenden und Opfern sowie Materialien aus Gerichtsverfahren. Die Ausstellungsräume sind thematisch gegliedert und vermitteln sowohl den militärischen und politischen Kontext des Krieges als auch individuelle Schicksale. Das Museum arbeitet eng mit Überlebenden-Organisationen und internationalen Menschenrechtsorganisationen zusammen.
Der Eintritt beträgt 15 KM (ca. 8 EUR, Stand 2026 — vor Reise prüfen). Das Museum ergänzt das Sarajevoer Gedenkort-Ensemble, zu dem u. a. die Galerija 11/07/95 (Srebrenica-Dokumentation) und der Markale-Markt als historischer Gedenkort gehören. Die geografische Lage im Stadtzentrum ermöglicht eine Kombination mit anderen historischen Stätten der Stadt zu Fuß.
Das Museum wurde 2016 eröffnet und versteht sich als zivilgesellschaftliche Einrichtung zur Dokumentation von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die während des Konflikts in Bosnien-Herzegowina stattfanden. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf der fast vierjährigen Belagerung Sarajevos (1992–1996) — einer der längsten Belagerungen einer Hauptstadt im modernen Kriegsgeschehen — sowie auf dem Völkermord von Srebrenica vom Juli 1995, bei dem nach Schätzungen und Gerichtsurteilen des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) mehr als 8.000 bosniakische Männer und Jungen getötet wurden.
Die Dauerausstellung präsentiert Fotografien, schriftliche Dokumente, persönliche Gegenstände von Überlebenden und Opfern sowie Materialien aus Gerichtsverfahren. Die Ausstellungsräume sind thematisch gegliedert und vermitteln sowohl den militärischen und politischen Kontext des Krieges als auch individuelle Schicksale. Das Museum arbeitet eng mit Überlebenden-Organisationen und internationalen Menschenrechtsorganisationen zusammen.
Der Eintritt beträgt 15 KM (ca. 8 EUR, Stand 2026 — vor Reise prüfen). Das Museum ergänzt das Sarajevoer Gedenkort-Ensemble, zu dem u. a. die Galerija 11/07/95 (Srebrenica-Dokumentation) und der Markale-Markt als historischer Gedenkort gehören. Die geografische Lage im Stadtzentrum ermöglicht eine Kombination mit anderen historischen Stätten der Stadt zu Fuß.