Berg Maglić
Stadt: Tjentište
## Berg Maglić (2.386 m)
Der Maglić ist mit 2.386 Metern der höchste Berg Bosniens und Herzegowinas und liegt im Sutjeska-Nationalpark, dem ältesten Nationalpark des Landes (gegründet 1962, 175 km²). Der Gipfel befindet sich auf der Staatsgrenze zwischen Bosnien und Herzegowina und Montenegro und ist etwa 5 km Luftlinie südwestlich des Ortes Tjentište gelegen, der als Ausgangspunkt für Besteigungen dient. GPS-Koordinaten des Gipfels: 43.2906° N, 18.7081° O.
### Geschichte und Schutzstatus
Der Sutjeska-Nationalpark, in dem der Maglić liegt, wurde 1962 ausgewiesen und ist damit der älteste Nationalpark Bosniens und Herzegowinas. Das Parkgebiet beherbergt neben dem Maglić auch den Perućica-Urwald — einen der letzten Tiefland-Urwälder Europas — sowie das Trnovačko Jezero (1.517 m), einen glazialen Bergsee auf montenegrinischer Seite nahe der Grenze. Der Park steht auf der UNESCO-Tentativliste. Das gesamte Gebiet gilt als aktiver Lebensraum für Braunbär, Wolf, Luchs und weitere Großsäuger.
### Geologie, Morphologie und Anstieg
Der Maglić gehört geologisch zum Dinarischen Gebirgssystem und ist aus mesozoischen Karbonatgesteinen (Kalkstein, Dolomit) aufgebaut, wie sie für die Dinariden typisch sind. Die Flanken sind von Kiefern- und Buchenwäldern bedeckt; oberhalb der Baumgrenze dominieren alpine Rasen und Felsformationen. Der Normalweg führt ab Tjentište über das Tal der Sutjeska zunächst durch dichte Waldzone, dann über felsdurchsetztes Gelände zum Gipfel. Die Tagestour beträgt 8–10 Stunden Gehzeit; die technisch anspruchsvollsten Passagen werden mit UIAA-Schwierigkeit II–III eingestuft. Trittsicherheit und alpine Erfahrung gelten als Voraussetzung.
### Praktische Lage
Der Ausgangspunkt liegt in Tjentište, wo sich auch der Camp Sutjeska (ca. 12 € pro Nacht, Stand 2025/26) befindet. Der Nationalparkeinritt beträgt ca. 5 €. Geführte Touren werden von lokalen Bergführern angeboten und sind aufgrund des Bärenreviers sowie der Wegeverhältnisse empfohlen. Die beste Besteigungssaison erstreckt sich von Juni bis September; außerhalb dieses Zeitraums sind Schnee und Eis auf dem Gipfelbereich wahrscheinlich. Mobilfunkempfang ist im Nationalpark stark eingeschränkt.
Der Maglić ist mit 2.386 Metern der höchste Berg Bosniens und Herzegowinas und liegt im Sutjeska-Nationalpark, dem ältesten Nationalpark des Landes (gegründet 1962, 175 km²). Der Gipfel befindet sich auf der Staatsgrenze zwischen Bosnien und Herzegowina und Montenegro und ist etwa 5 km Luftlinie südwestlich des Ortes Tjentište gelegen, der als Ausgangspunkt für Besteigungen dient. GPS-Koordinaten des Gipfels: 43.2906° N, 18.7081° O.
### Geschichte und Schutzstatus
Der Sutjeska-Nationalpark, in dem der Maglić liegt, wurde 1962 ausgewiesen und ist damit der älteste Nationalpark Bosniens und Herzegowinas. Das Parkgebiet beherbergt neben dem Maglić auch den Perućica-Urwald — einen der letzten Tiefland-Urwälder Europas — sowie das Trnovačko Jezero (1.517 m), einen glazialen Bergsee auf montenegrinischer Seite nahe der Grenze. Der Park steht auf der UNESCO-Tentativliste. Das gesamte Gebiet gilt als aktiver Lebensraum für Braunbär, Wolf, Luchs und weitere Großsäuger.
### Geologie, Morphologie und Anstieg
Der Maglić gehört geologisch zum Dinarischen Gebirgssystem und ist aus mesozoischen Karbonatgesteinen (Kalkstein, Dolomit) aufgebaut, wie sie für die Dinariden typisch sind. Die Flanken sind von Kiefern- und Buchenwäldern bedeckt; oberhalb der Baumgrenze dominieren alpine Rasen und Felsformationen. Der Normalweg führt ab Tjentište über das Tal der Sutjeska zunächst durch dichte Waldzone, dann über felsdurchsetztes Gelände zum Gipfel. Die Tagestour beträgt 8–10 Stunden Gehzeit; die technisch anspruchsvollsten Passagen werden mit UIAA-Schwierigkeit II–III eingestuft. Trittsicherheit und alpine Erfahrung gelten als Voraussetzung.
### Praktische Lage
Der Ausgangspunkt liegt in Tjentište, wo sich auch der Camp Sutjeska (ca. 12 € pro Nacht, Stand 2025/26) befindet. Der Nationalparkeinritt beträgt ca. 5 €. Geführte Touren werden von lokalen Bergführern angeboten und sind aufgrund des Bärenreviers sowie der Wegeverhältnisse empfohlen. Die beste Besteigungssaison erstreckt sich von Juni bis September; außerhalb dieses Zeitraums sind Schnee und Eis auf dem Gipfelbereich wahrscheinlich. Mobilfunkempfang ist im Nationalpark stark eingeschränkt.