Kapucinski samostan
Das Kapuzinerkloster liegt in Izola an der slowenischen Adriaküste und steht auf einem markanten Hügel über der mittelalterlichen Altstadt. Das Franziskaner-Observanten-Kloster wurde 1650 gegründet und prägt bis heute das Stadtbild des venetianisch geprägten Hafenortes. Die schlichte, hell verputzte Fassade mit Kreuzgang entspricht der franziskanischen Tradition der Schmucklosigkeit, wobei die Kirche im Inneren helle Barockformen aufweist. Von der erhöhten Lage bietet sich ein besonderer Blick auf den Hafen und die Adriaküste. Der Komplex war über Jahrhunderte Zentrum des geistlichen Lebens in Izola und beherbergte eine bedeutende Bibliothek. Nach verschiedenen Umnutzungen während der österreichisch-ungarischen und italienischen Herrschaft kann das Kloster heute teilweise besichtigt werden. Charakteristisch für diesen Ort ist die Verflechtung mit Izolas Geschichte als Fischerdorf und später venezianischem Handelsstützpunkt. Der Hügel, auf dem das Kloster thront, ist vom Hafen aus gut zu Fuß erreichbar und bietet neben dem Kloster selbst auch Zugänge zu Aussichtspunkten über die Küste. Das Ensemble zeigt die religiöse Kontinuität einer dalmatinisch geprägten Hafenstadt.